Einblicke in den Workshop
Steinboecke, Gaemsen und magisches Herbstlicht in der Schweiz
Manche Tiere muss man lange suchen.
Andere stehen plötzlich vor einem und lassen einen für einen Moment vergessen, dass man eigentlich zum Fotografieren gekommen ist.
Die Steinböcke der Schweizer Alpen gehören für uns genau in diese zweite Kategorie.
Massive Hörner, ruhige Bewegungen, diese beinahe stoische Gelassenheit – und dahinter eine Landschaft aus Fels, Nebel und herbstlichen Farben. Wer einmal früh am Morgen vor einem Steinbock gestanden hat, während die ersten Sonnenstrahlen über die Bergflanken ziehen, versteht ziemlich schnell, warum wir diese Tiere die Könige der Alpen nennen.
2027 kehren wir zurück in die Schweiz.
Und wir nehmen uns Zeit.
Zeit für Begegnungen. Zeit für gutes Licht. Zeit für Bilder, die mehr zeigen als nur ein Tier.
Steinböcke hautnah
Die Steinböcke stehen ganz klar im Mittelpunkt dieser Reise.
In dieser Region sind die Tiere an Menschen gewöhnt und lassen häufig erstaunlich geringe Distanzen zu. Dadurch entstehen fotografische Möglichkeiten, die man bei wildlebenden Tieren nur selten findet.
Wir können uns deshalb mit ganz unterschiedlichen Bildideen beschäftigen.
Mit dem klassischen Portrait.
Mit Details von Hörnern, Augen und Fell.
Mit Tieren vor Felswänden.
Oder bewusst mit mehr Umgebung, um die gewaltige Alpenlandschaft Teil des Bildes werden zu lassen.
Denn manchmal ist nicht das engste Portrait das stärkste Bild.
Manchmal ist es der Steinbock, der klein vor einer mächtigen Felskulisse steht.
Und dann sind da die Gämsen
Sie sind meist etwas aufmerksamer.
Etwas schneller.
Vielleicht auch ein wenig weniger kooperativ.
Und genau deshalb fotografisch so reizvoll.
Auch Gämsen gehören zu den regelmässigen Bewohnern dieser Landschaft und bieten uns eine völlig andere Dynamik als die oft erstaunlich gelassenen Steinböcke. Mit Geduld können auch hier intensive Begegnungen entstehen.
Mal stehen sie zwischen Felsen.
Mal bewegen sie sich über einen Hang.
Und manchmal genügt ein kurzer Moment im richtigen Licht, um eines dieser Bilder zu bekommen, für die man morgens gerne früher aufgestanden ist.
Das erste Licht gehört den Bergen
Ein grosser Teil dieser Reise dreht sich um Licht.
Früh am Morgen, wenn Nebel aus den Tälern zieht und die ersten Sonnenstrahlen die Felsen erreichen, verändert sich die gesamte Landschaft.
Aus Grau wird Gold.
Konturen werden sichtbar.
Und plötzlich steht vielleicht genau dort ein Steinbock.
Bei unserer Tour 2025 gehörten diese frühen Stunden zu den prägenden Momenten: Fels, Nebel, Herbstfarben und Wildtiere ergaben immer wieder neue fotografische Situationen.
Solche Bedingungen lassen sich natürlich nicht bestellen.
Aber wir können zur richtigen Zeit draussen sein.
Und genau das werden wir tun.
Nicht nur nah dran
Die Nähe zu den Tieren ist aussergewöhnlich.
Aber sie soll nicht dazu führen, dass wir ausschliesslich formatfüllende Tierportraits fotografieren.
Ganz im Gegenteil.
Die Landschaft ist ein wichtiger Bestandteil dieses Workshops.
Wir arbeiten bewusst mit unterschiedlichen Brennweiten und überlegen gemeinsam:
Wie integriere ich ein Tier in die Landschaft?
Wie nutze ich Felsen als Gestaltungselement?
Wann funktioniert Gegenlicht?
Wann ist eine Silhouette stärker als ein Portrait?
Und wie verändert sich ein Bild, wenn wir dem Tier mehr Raum geben?
Gerade diese Kombination aus Wildlife- und Landschaftsfotografie macht die Tour besonders.
Fotografieren ohne Bergmarathon
Für intensive Wildlife-Fotografie muss man hier keine alpinen Gewaltmärsche absolvieren.
Viele unserer Fotospots sind über kurze, gut begehbare Wege erreichbar. Grosse Höhenmeter sind nicht erforderlich, eine gewisse Trittsicherheit sollte jedoch vorhanden sein.
Das bedeutet für uns:
weniger Kilometer sammeln,
mehr Zeit beim Motiv.
Und genau so mögen wir es.
Wenn sich eine gute Situation ergibt, bleiben wir.
Wenn das Licht passt, warten wir.
Und wenn ein Steinbock beschliesst, direkt vor uns seinen Vormittag zu verbringen, dann haben wir keinen Grund, irgendwo anders hinzugehen.
Mehr als Steinbock und Gämse
Auch wenn unsere beiden Hauptdarsteller klar feststehen, lohnt es sich immer, die Umgebung im Blick zu behalten.
In der Region leben unter anderem Murmeltiere, Mauerläufer und Alpensegler. Auch weitere alpine Vogelarten können uns begegnen. Mit sehr viel Glück sind sogar deutlich seltenere Bewohner dieser Bergwelt möglich.
Auf unserer Reise 2025 begleiteten uns beispielsweise neben Steinböcken und Gämsen auch Rotmilane und Kolkraben.
Aber wie immer gilt:
Die Natur erstellt keine Teilnehmerliste.
Wir nehmen, was sie uns schenkt.
Andi begleitet euch vor Ort
Während des Workshops ist Andi unser Guide vor Ort.
Gemeinsam schauen wir nicht nur darauf, wo sich die Tiere aufhalten, sondern auch darauf, welche fotografischen Möglichkeiten sich aus einer Situation ergeben.
Welche Perspektive passt?
Welche Brennweite?
Wie können wir Licht und Umgebung nutzen?
Wann lohnt es sich, auf Verhalten zu warten?
Und wann ist es vielleicht besser, einfach einmal die Kamera sinken zu lassen und den Moment zu geniessen?
Der Workshop soll euch nicht nur Bilder liefern.
Er soll euch fotografisch weiterbringen.
Herbst in den Alpen
Diese Reise besitzt eine ganz eigene Stimmung.
Kühle Morgen.
Warme Herbstfarben.
Wind an den Felskanten.
Nebel in den Tälern.
Und immer wieder diese eindrucksvollen Tiere vor einer Landschaft, die bereits für sich allein ein Motiv wäre.
Zwischendurch bleibt natürlich auch Zeit, gemeinsam anzukommen, Bilder zu besprechen und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.
Die Unterbringung mit Halbpension sorgt dabei dafür, dass wir uns um das Wichtigste kümmern können:
draussen sein und fotografieren.
Könige der Alpen 2027
Diese Reise ist für alle, die Wildlife-Fotografie intensiv erleben möchten, ohne dafür jeden Tag stundenlange Bergtouren absolvieren zu müssen.
Für alle, die Steinböcke nicht nur durch ein langes Teleobjektiv beobachten wollen.
Für alle, die morgens bereitstehen möchten, wenn das erste Licht die Felsen erreicht.
Und für alle, die wissen, dass das beste Bild manchmal genau dann entsteht, wenn man nicht versucht, es zu erzwingen.
Steinböcke. Gämsen. Herbstlicht. Fels. Nebel.
Mehr braucht es manchmal nicht.
nature & wildlife phototours #nwpt – unterwegs mit freunden


